Er strahlt wieder, unser Weintreff hoch über dem Selztal. Er war ja ziemlich heruntergekommen! In aller Stille haben sich unsere zwei Beigeordneten Doris Schmahl und Franz-Josef Mohr ein Herz gefasst und einfach zugepackt: Unkraut  gejätet, Treppenstufen aus Naturstein gesetzt, Bänke und Tische  gesäubert und eingefasst. Danke Euch beiden - lieb und toll gemacht! Unser Weintreff ist wieder ein schnuckeliges Plätzchen zum Innehalten, Plaudern  oder einfach nur den Blick schweifen lassen. Ein kleines Juwel in diesen Zeiten. Einfach mal hingehen!

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
Da sitzen die Gemeinderäte noch zusammen und diskutieren, was machen wir mit unserer Grillhütte? Ist ja vor kurzem abgefackelt worden, eine Brandruine. Wie gesagt: die Räte denken nach, da haben unsere Drei vom Bauhof - Andreas, Heiko und Tommi  - längst zugepackt. Giftigen Sondermüll entsorgt, die Spuren des Feuers beseitigt, die Fugen des Naturmauerwerks ausgebessert, die Sitzbänke repariert, einen Ringanker hergestellt. Die haben nicht lange gefackelt oder darauf gewartet, dass die trägen Mühlen der Behörden endlich mahlen. Eigeninitiative nennt man das, oder einfach nur Spaß an der Arbeit! Gut gemacht, denn die Grillsaison steht vor der Tür. Fehlt noch das Dach - kriegen wir hin, ganz schnell mit Leuten, die nicht lange fragen, was zu tun ist! Super! Und DANKE!
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

 

Es ist einfach nur rücksichtslos: immer häufiger werfen Mitmenschen ihre gebrauchten Gesichtsmasken einfach weg, egal, wo sie gerade stehen oder gehen. Selbst wenn in unmittelbarer Nähe ein Papierkorb steht - es scheint so manchem zu mühsam, seinen Abfall dort zu entsorgen. Taschentücher, Gesichtsmasken, Zigarettenschachteln - all das gehört nicht in die Natur! (Das ist wie bei den Sportlern, die am liebsten mit dem Auto bis direkt an ihr Sportgerät/-platz fahren.) Ich habe dafür kein Verständnis! 

Zunehmend glauben auch vor allem männliche Mitbürger, sie müssten sich nicht an die Regeln von Hygiene und Anstand halten. Gut, CORONA zwingt uns zu Treffen im Freien. Doch das gibt keinem das Recht, an Hauswände, in den Rathaushof, auf Schulhöfe oder auch nur in die Natur zu urinieren. „Wildpinkeln“ ist unanständig, unhygienisch und strafbar. Gestank, Keime, Moosbildung - all das brauchen wir nicht in Essenheim. Nicht umsonst hat die Menschheit Abwassersysteme erfunden. 
Lasst es einfach sein, liebe Mitbürger. Die anderen danken es Euch. 
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

 

Bürgerbeteiligung - hatte ich versprochen. Vollversammlung im Kunstforum - hatte ich mir vorgestellt und geplant. SO kann ich mein Versprechen nicht halten. Das bedauere ich außerordentlich! Doch Corona und die uns damit auferlegten Regeln lassen eine Versammlung nicht zu; für einen Zeitraum, den wir im Moment nicht überblicken, der aber mindestens bis zum 01. September andauert. Diese Zeit haben wir nicht.

Für das Projekt "Neue Mitte" sind uns Fördermittel bewilligt worden - rund eine halbe Million. Doch dies gilt für das veraltete Konzept mit dem Hotelkomplex. Für die Realisierung des Vorhabens "Park der Begegnung" sind wir auf Zuschüsse angewiesen.  Um diese Mittel zu trotzdem retten, müssen wir so schnell wie eben möglich ein ausgereiftes neues Konzept vorlegen und die Kosten mit belastbaren Zahlen ermitteln. Die Prüfung und Entscheidung darüber obliegt dem Land. Wenn wir das nicht in den nächsten Wochen hinbekommen, werden wir diese halbe Million mit größter Wahrscheinlichkeit verlieren. Ein va banque-Spiel, das wir nicht gehen können.

Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen: die Haushalte werden in den nächsten Jahren wegen der Auswirkungen von Corona desaströs sein: unvorstellbare Milliardenprogramme für Wirtschaft und Gesellschaft, drastische Ausfälle an Gewerbe- und Einkommensteuer, kurz: wir werden den Gürtel noch enger als eng schnallen müssen. Schon jetzt sind alle neuen Förderanträge - und wenn es nur um ein Zelt für unsere Feuerwehr geht - abgelehnt worden. Das gilt für alle neuen Förderanträge. Wenn wir es also nicht schaffen, in kürzester Zeit, innerhalb der kommenden Wochen, unser neues Konzept zu entwickeln und vorzulegen, wird es auf unbestimmte Zeit - wenn überhaupt jemals - keinen Park der Begegnung in Essenheim geben.

Wir sollten jetzt, trotz CORONA, die gegebenen Möglichkeiten nutzen. Das liegt mir sehr am Herzen!

Was also tun wir? Der Gemeinderat handelt:  Neben der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger über Internet, Briefe oder Telefon (hier auf der Homepage)werden ab Montag zwei Arbeitsgruppen Konzepte für den Park der Begegnung und die Multifunktionshalle (mit Heimatmuseum) erarbeiten. In den Arbeitsgruppen werden Fachleute und Vertreter der Fraktionen von CDU, FWG und SPD - also die Menschen sein, die SIE gewählt haben, denen Sie vertrauen. Geleitet werden die Arbeitsgruppen von Timm Helbach, unserem Architekten. Er wird dafür sorgen, dass Vorstellung und Wirklichkeit zusammengefügt werden. Wir möchten Ihre Wünsche umsetzen, aber es muss auch bezahlbar sein! Kredite sollten möglichst keine Option sein.

Rund einen Monat sollten wir uns für diesen Prozess geben - mehr Zeit haben wir nicht. Dann möchten wir Ihnen zeigen, wie unser aller Park der Begegnung aussehen wird.

Und auch das gehört zum offenen Wort: Die Neue Mitte ist nicht ohne Investoren zu stemmen. Drei haben sich dem Rat präsentiert und uns ihre zum Teil beeindruckenden Konzepte vorgestellt.  Die Investoren werden Geld in die Hand nehmen müssen, viel Geld - 8, 9 Millionen Euro. Denn wir haben schon jetzt gewaltige Parkplatzprobleme im Ort. Deshalb bestehen wir darauf, dass der Investor eine große Tiefgarage unter dem Park baut mit 30 bis 40 Stellplätzen. Und jeder einzelne Stellplatz kostet in der Herstellung 35tausend bis 40tausend Euro.

Die Gewerbefläche der Gebäude, also unser Café, unser Dorfladen und all die anderen wichtigen Einrichtungen für den täglichen Bedarf, müssen finanzierbar sein, werden wohl kaum Gewinn abwerfen. Seinen Gewinn wird der Investor an den Wohnflächen erzielen. Dieser Grad zwischen den Interessen der Investoren und denen unserer dörflichen Gemeinschaft, ist sehr schmal. Wir haben im Vorfeld von den Interessenten jene aussortiert, die nichts mit unserer Region zu tun haben, die hierher kommen, um schnelles Geld zu machen, die unsere Anliegen und unser Dorf nicht interessieren. Manche Interesssenten haben sich aber auch zurückgezogen, nachdem sie das Projekt durchgerechnet haben. Übrig geblieben sind die, die ihre eigenen Interessen aber auch die Wünsche und Vorstellungen unserer Gemeinde im Auge haben.

Nun entscheiden wir, Ihre gewählten Vertreter, mit wem wir unser Projekt „Park der Begegnung“ umsetzen und bauen wollen. Sauber, anständig, gewissenhaft und transparent. Wir wissen um unsere Verantwortung! 

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
 

 

Ich denke, es ist an der Zeit, sich zu bedanken! Ein ganz großes Dankeschön geht erst einmal an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Danke, dass Sie mithelfen, das Virus zu stoppen. Respekt, dafür, dass Sie Ihr ganz persönliches Leben soweit einschränken, wie es diese unfassbaren Zeiten verlangen. Zufriedenheit darüber, dass Sie den Ernst der Situation verstanden haben, dass Sie die Gefahr nicht unterschätzen. Wenn ich es so sagen darf: ich bin sehr erleichtert und sehr froh, dass Essenheim besonnen, vernünftig und diszipliniert auf die Krise reagiert. Lassen wir darin nicht nach! Schützen Sie sich und uns alle weiter vor Covid-19!! 

Anerkennung für unsere Gemeindearbeiter 

Man vergisst sie so einfach im Alltag, unsere eifrigen Mitarbeiter vom Bauhof. Doch haben Sie alle schon mal darüber nachgedacht, dass diese unsere Männer immer noch dafür sorgen, dass „unser Laden läuft“? Dass diese Jungs immer noch ihren Job machen, auch wenn Corona das Leben bestimmt? Keiner weiß wirklich, wo überall das Virus lauert. Auch die nicht. Sie stehen selbst dort, wo Menschenansammlungen sind – etwa bei Beisetzungen – ihren Mann und sorgen für den reibungslosen Ablauf. Wir sollten das nicht vergessen, nie. 

Die Beschützer unserer Kleinen 

Notfallgruppen – das klingt so einfach. Es geht nicht nur um die Betreuung unserer Kleinen. Die Frauen, die sich jeden Tag in unsere Kitas einfinden, um sich um Eure Kinder zu kümmern, haben einen gefährlichen Job. Kinder sind nicht ausgenommen davon, das Virus weiterzugeben. Kinder treffen zuhause ihre Eltern, die wiederum haben andere Menschen bei der Arbeit, beim Einkauf getroffen. Weiß man, wer das Virus in sich trägt? Denken Sie daran, Kinder haben keine Schutzzonen um sich, Kinder suchen Nähe, die Nähe ihrer vertrauten Erzieherinnen. Unsere Jüngsten verstehen nicht, was 1.50 Meter Abstand ist. Dieses Risiko nehmen unsere Kita-Engel einfach in Kauf. Ich bin jeden Tag in den Kitas, spreche mit „meinen Mädels“ dort. Wir planen, organisieren, managen. Vor allem die Erzieherinnen. Die kennen sich besser aus. Und ich kann Ihnen versichern: keine hat auch nur ein einziges Mal gesagt: ist mir zu gefährlich, ich will das nicht machen. Ich will zuhause bleiben – in Sicherheit. Wenn Sie in die Kitas kommen könnten, würden Sie sehen, wie groß die psychische Belastung jeder einzelnen ist, wie sehr  der Druck der unsichtbaren Gefahr Covid-19 auf ihnen lastet. Trotzdem: die Mädels lieben Eure Kinder und kümmern sich. Sie lächeln und lachen mit den Kindern, die schon in den Notfallgruppen sind. Und es werden mehr werden. Schenken auch Sie den Erzieherinnen ein Lächeln, ein Wort des Dankes, wenn Sie Ihre Kinder dort abliefern. Unsere Erzieherinnen haben es verdient! Ich bin sehr stolz auf alle dort und wirklich dankbar! 

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

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