Es gibt wieder Stoff, was zu lesen! Bücher! Unsere Bücherei öffnet wieder ihre Tore und verleiht den Lesestoff. Am Dienstag, 05. Mai 2020, 18.00 Uhr stehen unsere tollen Frauen der Bücherei wieder bereit und warten auf Euch. Unsere fleißigen, einfallsreichen Jungs vom Bauhof, Andreas und Heiko haben praktisch über Nacht die Voraussetzungen geschaffen: den „gläsernen“ Vorhang - ein Muss in Zeiten von CORONA. Klasse, ihr Zwei. Alle anderen Orten sind längst nicht soweit, suchen noch Plexiglas! Essenheim hat die Nase vorn. Danke!
Also, wir warten die paar Tage noch bis die anderen Orte es auch hingekriegt haben, aber dann geht‘s los.
 
Ab Dienstag, 05. Mai heißt es wieder: Bücher ausleihen, und zwar:
Dienstags von 18.00 - 19.30 Uhr
Donnerstags von 16.00 - 18.30 Uhr
Freitags von 16.00 - 18.00 Uhr
In der Bücherei am Dalles.
Aber nicht vergessen: CORONA!!! heißt:
Mund- und Nasenmaske
Am Eingang Hände desinfizieren
Abstand halten
Nicht mehr als nötig anfassen
Nicht mehr als 5 (fünf) Personen gleichzeitig rein
Schützt Euch  u n d  unsere tollen Frauen von der Bücherei!!!
Und wer nicht kommen kann: unsere Frauen haben auch einen Lieferservice: anrufen, bestellen - die Bücher werden nach Hause gebracht. Wir sind nämlich alle Essenheim, ein großes Team in Zeiten der Corona!  Viel Spaß beim Schmökern!
 
Sybille Aßmann
Chefin der Bücherei

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
 

Wie viele Feiern hat unsere Grillhütte erlebt, wie viele schöne Erinnerungen haften an dieser Hütte?! Nun ist sie niedergebrannt - bis auf die Grundmauern. Heute Nachmittag. Ein Trauerspiel! Unsere Feuerwehr war schnell vor Ort, die Kollegen aus Nieder-Olm halfen. Zwei Löschfahrzeuge, ein Rettungswagen. Retten konnten sie nicht mehr viel. Trotzdem ein großes Dankeschön für Euren Einsatz. Sehr professionell! Lasiertes Holz, Bitumenschindel, Kunststoffbänke - alles verbrannt oder verschmort. Giftige Dämpfe wurden freigesetzt, unsere Feuerwehrfrauen und -männer mussten in Vollmontur mit Atemschutz in den Einsatz. Eben auch kleine Helden. Was übrig blieb ist toxischer Sondermüll. Offenbar wurde gezündelt, leichtfertig mit Feuer gespielt. Die Kriminalpolizei ermittelt.  

Feuer Grillhütte: Bild1  Bild2Bild3   (Bilder: Alexander Schott) Bild4  (Bild: Winfried Schnurbus)

 
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
 
 

 

Corona hat tatsächlich auch eine gute Seite! Unser neuer Hausmeister der Domherrnhalle, Yacin, ist mein kleiner Held! Sporthallen und Umkleiden gesperrt - wegen Covid-19. Kein Sport, für einen Hausmeister eigentlich nicht viel zu tun. Für Yacin ist das unerträglich! Statt die Hände in den Schoß zu legen, entwickelte er Eigeninitiative! Farbe gekauft, Spachtelmasse, Pinsel, kurz, alles was man braucht, um ein vernachlässigtes Gebäude wieder in Schuss zu bringen. Türen werden abgeschmirgelt und neu lackiert, Risse gespachtelt, Wände gestrichen. Sogar die Lüftungsrohre hoch oben unter der Decke reinigt er. Als wäre das nicht genug, wechselt er auch mal eben die leckenden Siphons in den Umkleiden und Toiletten. Sein Job? Klar, aber ich kenne da ganz andere Hausmeister! Unsere Aktiven und unsere Sportler werden sich wundern, wenn sie nach Corona  wieder in die Halle kommen. Super, Yacin!
Bilder: Bild1 / Bild2 / Bild3 / Bild4
 
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
 
Wir haben vergeblich gehofft: in diesem Jahr wird es kein Domherrnfest in Essenheim geben. Untersagt, abgesagt. So traurig das ist, aber wir müssen einfach vernünftig sein. Das Virus lässt es nicht zu, dass wir uns nahe kommen, feiern. Das Heimtückische an Covid-19 ist: man sieht es nicht, man merkt nicht, wenn es da ist - alles wirkt eigentlich normal. Lassen Sie sich bitte nicht täuschen: Covid-19  i s t  da. Verzichten wir also auf unser Dorffest, schweren Herzens, aber weil es richtig ist. Wir haben uns jetzt wochenlang dramatisch eingeschränkt, unsere Rechte und Freiheiten geopfert - mit Erfolg. Zerstören wir nicht leichtsinnig, was wir erreicht haben. Bleiben wir Disziplinen. 
Und als ob das noch nicht genug wäre: leider muss ich auch alle Feste  für unsere Kleinen , das Sommerfest der Kitas z.B. absagen. Das tut mir besonders weh, aber es geht wirklich nicht anders. Mindestens bis September werden wir ohne leben. Enttäuschend für unsere Kinder, ihnen wird ein schöner Teil Kindheit gestohlen - das ist unfair.
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

 

Bürgerbeteiligung - hatte ich versprochen. Vollversammlung im Kunstforum - hatte ich mir vorgestellt und geplant. SO kann ich mein Versprechen nicht halten. Das bedauere ich außerordentlich! Doch Corona und die uns damit auferlegten Regeln lassen eine Versammlung nicht zu; für einen Zeitraum, den wir im Moment nicht überblicken, der aber mindestens bis zum 01. September andauert. Diese Zeit haben wir nicht.

Für das Projekt "Neue Mitte" sind uns Fördermittel bewilligt worden - rund eine halbe Million. Doch dies gilt für das veraltete Konzept mit dem Hotelkomplex. Für die Realisierung des Vorhabens "Park der Begegnung" sind wir auf Zuschüsse angewiesen.  Um diese Mittel zu trotzdem retten, müssen wir so schnell wie eben möglich ein ausgereiftes neues Konzept vorlegen und die Kosten mit belastbaren Zahlen ermitteln. Die Prüfung und Entscheidung darüber obliegt dem Land. Wenn wir das nicht in den nächsten Wochen hinbekommen, werden wir diese halbe Million mit größter Wahrscheinlichkeit verlieren. Ein va banque-Spiel, das wir nicht gehen können.

Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen: die Haushalte werden in den nächsten Jahren wegen der Auswirkungen von Corona desaströs sein: unvorstellbare Milliardenprogramme für Wirtschaft und Gesellschaft, drastische Ausfälle an Gewerbe- und Einkommensteuer, kurz: wir werden den Gürtel noch enger als eng schnallen müssen. Schon jetzt sind alle neuen Förderanträge - und wenn es nur um ein Zelt für unsere Feuerwehr geht - abgelehnt worden. Das gilt für alle neuen Förderanträge. Wenn wir es also nicht schaffen, in kürzester Zeit, innerhalb der kommenden Wochen, unser neues Konzept zu entwickeln und vorzulegen, wird es auf unbestimmte Zeit - wenn überhaupt jemals - keinen Park der Begegnung in Essenheim geben.

Wir sollten jetzt, trotz CORONA, die gegebenen Möglichkeiten nutzen. Das liegt mir sehr am Herzen!

Was also tun wir? Der Gemeinderat handelt:  Neben der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger über Internet, Briefe oder Telefon (hier auf der Homepage)werden ab Montag zwei Arbeitsgruppen Konzepte für den Park der Begegnung und die Multifunktionshalle (mit Heimatmuseum) erarbeiten. In den Arbeitsgruppen werden Fachleute und Vertreter der Fraktionen von CDU, FWG und SPD - also die Menschen sein, die SIE gewählt haben, denen Sie vertrauen. Geleitet werden die Arbeitsgruppen von Timm Helbach, unserem Architekten. Er wird dafür sorgen, dass Vorstellung und Wirklichkeit zusammengefügt werden. Wir möchten Ihre Wünsche umsetzen, aber es muss auch bezahlbar sein! Kredite sollten möglichst keine Option sein.

Rund einen Monat sollten wir uns für diesen Prozess geben - mehr Zeit haben wir nicht. Dann möchten wir Ihnen zeigen, wie unser aller Park der Begegnung aussehen wird.

Und auch das gehört zum offenen Wort: Die Neue Mitte ist nicht ohne Investoren zu stemmen. Drei haben sich dem Rat präsentiert und uns ihre zum Teil beeindruckenden Konzepte vorgestellt.  Die Investoren werden Geld in die Hand nehmen müssen, viel Geld - 8, 9 Millionen Euro. Denn wir haben schon jetzt gewaltige Parkplatzprobleme im Ort. Deshalb bestehen wir darauf, dass der Investor eine große Tiefgarage unter dem Park baut mit 30 bis 40 Stellplätzen. Und jeder einzelne Stellplatz kostet in der Herstellung 35tausend bis 40tausend Euro.

Die Gewerbefläche der Gebäude, also unser Café, unser Dorfladen und all die anderen wichtigen Einrichtungen für den täglichen Bedarf, müssen finanzierbar sein, werden wohl kaum Gewinn abwerfen. Seinen Gewinn wird der Investor an den Wohnflächen erzielen. Dieser Grad zwischen den Interessen der Investoren und denen unserer dörflichen Gemeinschaft, ist sehr schmal. Wir haben im Vorfeld von den Interessenten jene aussortiert, die nichts mit unserer Region zu tun haben, die hierher kommen, um schnelles Geld zu machen, die unsere Anliegen und unser Dorf nicht interessieren. Manche Interesssenten haben sich aber auch zurückgezogen, nachdem sie das Projekt durchgerechnet haben. Übrig geblieben sind die, die ihre eigenen Interessen aber auch die Wünsche und Vorstellungen unserer Gemeinde im Auge haben.

Nun entscheiden wir, Ihre gewählten Vertreter, mit wem wir unser Projekt „Park der Begegnung“ umsetzen und bauen wollen. Sauber, anständig, gewissenhaft und transparent. Wir wissen um unsere Verantwortung! 

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
 

 

Allmählich bin ich es leid, immer neue Schlechte Nachrichten zu schreiben! Aber es muss mal wieder sein: der beliebte Weintreff, immer am 1. Mittwoch im Rathaushof, fällt auch dem Wüten von Covid-19 zum Opfer. Bis auf weiteres. Die Schluckspechte (der Chorgemeinschaft) sind darüber ebenso traurig wie wir alle. Hoffen wir, dass wir uns irgendwann, möglichst bald wieder dort in geselliger Runde treffen können. Danke für Ihr Verständnis und vielleicht an dieser Stelle mal ein ganz dickes Dankeschön, liebe Schluckspechte, dass Ihr so das Leben in unserer Gemeinde bereichert.
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister
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